
Wer zu oft von seinem zukünftigen Glück spricht, bringt die bösen Geister in Fahrt. Wie wir wissen, liegen die nämlich den lieben langen Tag auf der Lauer, um einen Tipp aufzuschnappen über geplante freudige Ereignisse, gute Launen oder Geschäftsabschlüsse, um das dann gründlich zu vermiesen.
Egal, was im Voraus gelobt wird, seien es die guten Eigenschaften eines Menschen, seine Gesundheit oder seine Erfolge und Leistungen - die dunklen Pläne der bösen Mächte kippen noch vor dem Eintreffen alles ins Gegenteil um, wenn nicht die Formel "Beschrei es nicht!" schnell gesprochen wird.
Auch "unberufen, toi toi toi" oder auf Holz klopfen soll alles wieder ins Lot bringen.
Für diejenigen, die nicht den rechten Spruch an der rechten Stelle parat hatten, gibt es ein Rezept: In ein Wasserglas neun Brotstückchen und neun Kohlestückchen geben, an vier Zimmerecken aus dem Glas trinken und den Rest auf die Türangeln gießen.
Auch das Verschlicken von Kehricht soll helfen - spätere Übelkeit nicht ausgeschlossen. Wem das zu kompliziert ist, der greife auf das simple Daumendrücken zurück.
Sammüller Kreativ GmbH


